150318 Ayeyarwady

Eine Frische Brise weht auf dem Ausflugsdampfer als wir früh morgens Mandalay verlassen und den Ayeyarwadyfluss hinab schippern. Am Bug vor den Brückenaufbauten ist es noch   schattig und zum ersten Mal fröstelt es mich ein wenig seit ich in Myanmar angekommen bin. Eine wahre Wohltat mal nicht aus allen Poren zu schwitzen und der stetige Nordwind mildert die Hitze der langsam emporsteigenden Sonne. Die drückende Enge, der immerwährende Verkehr, die Menschenmassen und die rußig staubige Luft in den Großstädten Yangon und Mandalay waren fürs Gemüt auf Dauer nicht zuträglich. Trotz der außergewöhnlichen Bauwerke und vieler neuer Eindrücke hatte ich immer das Gefühl dies nicht ausreichend würdigen zu können. So hoffe ich im übersichtlichen Bagan, wo es vermutlich mehr Tempel als Einwohner gibt, etwas entspannter an die Sache herangehen zu können. Heiß wird es trotzdem bleiben und seit letzter Nacht kamen unnötigerweise auch noch Magenprobleme hinzu die mich kaum haben schlafen lassen.

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Die Matrosen loten nach Untiefen im Fahrwasser des Ayeyarwadi

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