151211 Water Music – von Airlie Beach nach Brisbane

Die letzten drei Wochen war das Segelboot „Water Music“ unser Zuhause auf dem Weg von Airlie Beach nach Brisbane. Neben Rob, unserem Skipper, und seiner fünfjährigen Tochter Summer waren an Bord Claudia, Daniela, Cory, Max und ich. Wir segelten über die Whitsunday Inseln, Middle Percy, die Capricorn Group, Fraser Island, Mooloolaba und Tangalooma die Ostküste herunter bis zur größten Metropole Queenslands. Dabei machten wir an idyllischen Sandstränden Halt, schnorchelten an Korallenriffen und Wracks, wanderten über unbewohnte Inseln und durch entlegen Resortanlagen, fischten und kochten gemeinsam und selbstverständlich wurde auch ausgiebig gesegelt. Auch wenn wir ab und zu den Motor anwerfen mussten so hatten wir mit dem vorherrschenden Nordostwind doch meist einen treuen Begleiter.

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In Airlie Beach verabschiedet uns ein Sandungeheuer zur lustigen Seefahrt.

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„Water Music“ unser Heim auf der Reise südwärts.

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Middle Percy Hilton, eine Holzhütte am Strand dient zeit Jahrzehnten vorbeikommenden Seglern als Anlaufziel und Zwischenstopp.

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Traditionell hinterlässt hier jede Crew ein kleines Andenken. Nach der Übernachtung im luftigen A-Frame hinterließen uns auch etliche Sandfliegen ihre juckenden Andenken.

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Start einer Schnorcheltour am Riff vor Lady Musgrave Island.

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Schildkröten waren beim Schnorcheln häufige Begleiter.

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Um zum Lake McKenzie zu gelangen mussten wir etwa drei Stunden durch Fraser Islands Wälder stapfen. Aber das Planschen im Süßwasser war eine willkommene Abwechslung für uns „gesalzene Heringe“. Zurück ging’s dafür bergab etwas zügiger.

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Summer schaffte die zwanzig Kilometer Wanderung tapfer und fast ohne Murren. Dafür durfte sie am Strand mal ihre Füße schonen.

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Rob, Summer, Claudia, Jens, Max

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Die zweite Hälfte unserer Reise waren wir noch zu fünft, nachdem Cory und Daniela in Rosslyn Bay von Bord gegangen waren. Hier die verbleibende Crew beim Nachmittagskaffee.

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Am am zweiten Advent gab’s leckeren selbstgebackenen Apfelstreusel. Yummy.

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Erste Kitesurfing Versuche auf einer bei Ebbe trocken gefallenen Sandbank. Das Handling mit dem kleinen Übungs-Kite war ein bisschen wie Drachen fliegen lassen.

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Petri Heil! An dem Tag gingen uns zwei schmackhafte Makrelen ins Netz bzw. an den Haken. Leider war dies dann auch unser einziges Anglerglück auf der Reise, obwohl wir nichts unversucht ließen um weiteres Seafood „an Land“ zu ziehen.

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Matrose Beck am Steuer

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Die Jagd nach frischen Kokosnüssen brachte Claudia auf die Palme.

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Ja, wenn man bei Hochwasser an Land geht, kann es passieren dass man das Dinghi zum Wasser zurückschieben muss.

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Die vollständige Crew in Rosslyn Bay: Claudia, Summer, Cory, Rob, Max, Daniela, Jens.

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Max und Summer bereiten am Heck die Weihnachtsdeko vor.

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„Fancy“ Mooloolaba, hier gibts Wasserwege statt Straßen, die Grundstücke haben keine Garagen sondern Bootsanleger und statt ner Harley steht ein Jetski vor der Tür oder eben ein schicker Katamaran.

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Schnorcheln zwischen den Wracks vor Tangalooma, die hier als Wellenbrecher versenkt wurden. Die Nacht war dennoch recht „kabbelig“.

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Die schicken Stinger-Suits schützen nicht nur vor Quallen-Attacken sondern vehindern auch dass man sich beim Schnorcheln den Buckel verbrennt.

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Ein Weihnachtsbaum hat selbst in der kleinsten Koje Platz.

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Würdiges Ende einer tollen Segel-Erfahrung, Einlaufen in Brisbane bei Sonnenuntergang.

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Mit dem Boot in die City. Ankerplatz direkt im Zentrum vor der Skyline Brisbanes.

Video: Water Music kämpft sich durch die Great Sandy Strait.

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