150316 Mandalay

Heute wollte ich der Großstadt entfliehen und die Umgebung von Mandalay erkunden. Vorm Hotel kurzerhand einen Motorroller geliehen und los gings. Bis zum dritten Häuserblock, dann war erstmal Schluss. Der Motor machte keinen Mucks mehr. Da die Tanknadel auf leer stand versuchte ich mit Händen und Füssen einige Passanten nach der nächsten Tankstelle zu fragen. Irgendwann schnappte sich dann einer kurzerhand den Roller und schob ihn, mich im Schlepptau, zu einer Hinterhofwerkstatt. Dort sprang er dann komischerweise ohne zu murren wieder an. Getankt und endlich los Richtung Amapura. In Mandalay lässt es sich durch das gleichmäßige Straßenraster recht gut navigieren, im weiteren Verlauf musste dann mehrmals Googlemaps zu Rate gezogen werden. Obwohl ein buntes Gemisch aus Fahrrädern, Moppeds, TukTuks, uralten Einzylinder-Diesel-Trucks und modernen Toyota-SUVs unterwegs ist gab es kein größeres Chaos, hab mich möglichst an einen einigermaßen gesittet fahrenden Einheimischen drangehängt wenn mal wieder die Frage nach der Vorfahrt im Raum stand. Die Verkehrsregeln werden je nach Situation ausgelegt und durch ständiges Hupen verhandelt. Nachdem ich Mandalay gen Süden verlassen hatte wurde auch der Verkehr und damit der Dieselrauch in der Luft geringer. Amapura, Sagaing und Mingun waren die Ziele..

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U Bein’s Bridge, Amapura

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Hier werden die großen goldenen Kronen gedengelt die jede Paya schmücken

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Mingun Paya, kein Fels sondern aus Backsteinen gemauert

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Mingun Bell, die weltweit größte erhaltene Glocke

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Hsinbyume Paya, Fototermin mit dem großen weißen Mann

 

 

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