150416 Hoi An

Hoi An ist ein kleiner Küstenort dessen Altstadt vom Bombardement im Krieg verschont blieb und so noch relativ ursprünglich erhalten ist, wenn man von den Unmengen an Souvenierläden und Bekleidungs-Schneidereien absieht die sich in der alten Bausubstanz niedergelassen haben. Hier kann man sich vom Schuh bis zum Smoking alles nach Maß anfertigen lassen. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse in meinem Rucksack sehe ich aber davon ab mich mit neuer Garderobe einzudecken.

Seinen eigentlichen Zauber entfaltet Hoi An nach Sonnenuntergang wenn die Gassen im Old Town und die Hafenpromenade an der Waterfront mit Lampions und schwimmenden Kerzenlichtern in eine festliche Atmosphäre getaucht werden.

Und natürlich gibt es hier etliche Strände die zum Relaxen und Sonnenbaden bei sommerlichen Temperaturen einladen. Ich habe eine Bootsausfahrt zur vorgelagerten Insel Cham Island genutzt um meine ersten beiden Tauchgänge in Asien zu unternehmen. Bei relativ schlechter Sicht gab es viele Weich- und Hartkorallen zu bestaunen, der Reichtum an sonstigen Unterwasserlebewesen ließ aber zu wünschen übrig. Die Erwartungen an Thailand, Malaysia und Indonesien sind da entsprechend höher.

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Alte Chinesische Brücke, Hoi An war lange Zeit Handelsknotenpunkt und viele ausländische Einflüsse sind daher zu sehen.

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Erste Amtshandlung war Sandalenflicken beim örtlichen Schuster.

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Diese Langzeit-Räucherspiralen hängen in vielen Tempeln in Hoi An. Mit Segenswünschen und Namen der Spender versehen brennen sie tagelang vor sich hin.

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Abendstimmung am alten Hafen

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Vorm Drachenbrunnen im Hinterhof einer traditionellen Community-Hall. Diese Gebäude werden auch heute noch zu Versammlungszwecken genutzt.

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Noch eine Anwendung der multifunktionalen Bambuspflanze. Auf die Rahmen gibt es drei Jahre Garantie.

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Strand auf Cham Island, im Hintergrund unser Ausflugsboot.

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Zur Mittagszeit hab ich mich in den Schatten zwischen Palmen und Sonnensegeln verzogen.

 

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