150429 Luang Prabang

Das Wasserspektakel zum laotischen Neujahrsfest habe ich ja leider oder zum Glück verpasst. Je nachdem welche Reisenden man fragt die zu diesem Zeitpunkt in Luang Prabang weilten bekommt man da sehr unterschiedliche Antworten. Aber auch sonst ist die Stadt sehr einladend und nicht umsonst steht sie auf dem Reiseplan fast aller Laos-Besucher. Bei der morgendlichen Speisung der Mönche kann man erahnen wieviele intakte Tempelanlagen hier noch existieren. Im Umfeld gibt es einige Siedlungen mit guten Kunsthandwerkern die ich mit dem Fahrrad erkundet habe. Angesichts der Straßenverhältnisse vorsichtshalber mit dem Mountainbike. Ein Aufstieg zum Phousi Hill ist ebenfalls Pflicht um die tolle Rundumsicht zu genießen, früh morgens war es noch einigermaßen kühl.
Am zweiten Tag gab es dann ein gebuchtes Tourprogramm mit einem kleinen Ausflug auf dem Rücken von Elefanten, Kajaktour zur Pak Ou Höhle und Erklimmen des Kuang Si Wasserfalls. Daneben kann man sich hier sehr gut die Zeit vertreiben mit diversen Tempeln, Museen, Cafés und Bars oder einfach mit einem kühlen Frucht-Juice im Schatten der Bäume entlang der Flusspromenaden.
Morgen geht’s dann auf eine zweitägige Bootsfahrt auf dem Mekong Richtung Huay Xai nahe der thailändischen Grenze.

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Die allmorgendliche Speisung der Mönche beginnt bei Sonnenaufgang.

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Der Xieng Thong Tempel ist einer der wenigen die im Original erhalten geblieben sind.

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Uferstraße entlang des Nam Khan Rivers, die andere Flanke der Altstadt bildet der Mekong.

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Die Bambusbrücke über den Nam Khan existiert nur in der Trockenzeit, die Strömung würde sie in der Regenzeit wegspülen.

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Gruppenbild mit grauer Eminenz.

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Nach dem Ausritt gab’s ne kleine Belohnung auch wenn unser Dickhäuter nicht immer dorthin wollte wo es seinem Mahout gefiel.

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Kajakausflug auf dem Nam Ou einem Zufluß des Mekong.

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Zwischenstopp in der Pak Ou Grotte die mit alten und beschädigten Buddhafiguren gefüllt ist, die aus zerstörten Tempeln stammen.

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Der Kuang Si Wasserfall bildet auf verschiedenen Ebenen türkisblaue Becken aus, die zum Abkühlen einladen.

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Vom Hochpunkt des Wasserfalls ergießt sich das Wasser in mehreren Kaskaden nach unten. Der Mensch hat da den anstrengenderen Weg zurückzulegen.

7 Kommentare

  1. Obwohl früher Laos gerne das Land der Millionen Elefanten genannt wurde, leben heute nur noch 1500 davon weniger als 1000 in freier Wildbahn.Sie halten sich meist in der Provinz Sayabouri auf. Der asiatische Elefant ist das zweitgrösste Tier der Erde. Mit dem Elefanten hättet ihr wohl nicht über diese handgefertigte Bambusbrücke reiten können.

  2. Sonhanutznic says:

    Lieber Jens,
    wir sitzen in der Runde mit Spargel und Erdbeeren und schicken ganz liebe Grüße aus dem verregneten Dornstetten.

    Die vier aus der Werkstatt …

    • jensbeck2015 says:

      Erdbeeren gab’s bei mir heute auch, in Form eines Strawberry-Shakes. Spargel habe ich hier erst einmal auf einem Markt gesehen, auf den Speisekarten der Restaurant bisher noch nicht entdeckt. Dafür gibt es ein Gewächs namens Morning Glory dessen Stengel etwas an grünen Spargel und die Blätter an Spinat erinnern. Sehr lecker.

  3. gerhard wirth heinrich schäffstr.16 72280 dornstetten says:

    welche Gefühle haben Sie angesichts der zerstörten buddhastatuen in der unheimlichen grotte? ist das ein synonym für den säkularisierten Status der westlichen welt? Sie unter alledem -einschliesslich dem Elefanten!- das macht das ganze lebendig und sympathisch!

    • jensbeck2015 says:

      Die meisten der Figuren sind noch intakt. Einige stammen aus zerstörten Tempeln und haben ein paar Schrammen abgekriegt, andere wurden wohl einfach nicht mehr gebraucht. So entstand hier eine Art Skulpturen-Friedhof oder Lager an einem aussergewöhnlichen Ort am Fluss. Obwohl hauptsächlich Touristenboote hier anlegen sieht man doch regelmäßig Opfergaben die von gläubigen Buddhisten niedergelegt werden. Dass der Buddhismus noch eine große Rolle im Leben der Laoten spielt sieht man auch an den allgegenwärtigen Hausaltären, selbst in den Bussen und auf den Booten mit Kabine ist meist ein kleiner Schrein vorhanden. Einer unserer Busfahrer hat in den Pausen sogar Räucherstäbchen an der Stoßstange entzündet um für eine gute Fahrt zu sorgen.

  4. Cordu says:

    hast du fast moenchsfrisur …ja man passt sich an:-) so ein rotes Gewand wuerde dir auch gut stehen. Jedenfalls etwas besser als die gruene Kopfbedeckung mit den grossen Ohren. 🙂 🙂 🙂

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