150514 Bangkok – Siem Reap

Nach der Ankunft am frühen Morgen in Bangkok erstmal Frühstück direkt am Busterminal und danach mit dem Linienbus ins Stadtzentrum. Mein Guesthouse lag in zweiter Reihe zur Khaosan Road, der Backpackerfeiermeile, und war dementsprechend nicht die leiseste Unterkunft auf meiner Reise. Nach der Übernachtfahrt und einigen (Konsum)Tempelbesichtigungen sowie diversen Livemusicbars am Abend konnte ich dennoch gut schlafen.
Am nächsten Tag waren die Feierlichkeiten zum Beginn der Regenzeit bzw. der Reis-Einsaat (Royal Ploughing Ceremony) rund um den alten Königspalast und entsprechend viel Volk unterwegs. Das Verkehrschaos hielt sich aber in Grenzen und so mietete ich mir ein Tuktuk um einige Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung anzusteuern. Bei den weiter entfernten konnte man das unübersichtliche Straßengewirr gut mit den ständig verkehrenden Riverboats oder dem Skytrain umgehen.
Bevor es weiter in den Süden Thailands geht mache ich aber noch einen Abstecher nach Kambodscha.
Nach zwei Tagen Aufenthalt in Bangkok fuhr ich deshalb mit dem Minibus zur Grenze nach Aranyaprathet. Mit einem weiteren Deutschen und einem in Bangkok lebenden Amerikaner teilte ich mir von dort ein Taxi nach Siem Reap. Auch dort wurde gefeiert, es war Kings Birthday, und die Stadt war voll wie selten in der Nebensaison. Zusammen mit einem Briten und einem Kanadier endete unser Rundgang durch die Pub-Street spät in der Nacht in einer kleinen Reggaebar bei Ankor Beer für 1$. Offizielle Währung ist zwar Rial, bezahlt wird aber mit amerikanischen Noten, die auch an den ATMs erhältlich sind.

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Khaosan Road wird abends für den Verkehr gesperrt und zur Flaniermeile mit unzähligen Bars, Restaurants und Massagestudios.

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Auf den Wasserwegen in Bangkok kommt man recht schnell und billig voran. Bei den Tuktukfahrern ist dagegen hartes Verhandeln angesagt.

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Die Tuktuks sind klein und wendig und somit wie für den Innenstadtverkehr geschaffen. Allerdings muss man sich klein machen um etwas während der Fahrt zu sehen

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So hatte ich mir Bangkok nicht vorgestellt. Derart freie Straßen sind aber auch die Ausnahme.

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Nach der Ploughing Ceremony dürfen die Zuschauer im Sand nach Reiskörnern graben um diese als Glücksbringer zuhause einzusäen.

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Trotz Regens strömten die Massen zum Königspalast.

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Gasse im Chinatown von Bangkok

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Chinatown

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3-D Scanner und Modelierer im Siam-Center in dem man ein maßstabsgetreues Abbild von sich selbst herstellen kann.

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Mein Tuktukfahrer wollte mir unbedingt seine Muay Thai Trainingsbude zeigen, lag zum Glück auf dem Weg.

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Am Grenzübergang Aranyaprathet-Poi Pet überraschte uns ein heftiges Gewitter mit sintflutartigen Regenmassen. Da entschlossen wir uns ein Taxi zu teilen statt auf den Linienbus zu warten.

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